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Ben Swann: "Gerechtigkeit? Warum werden dann Epsteins Mittäter wie Maxwell nicht angeklagt?"

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Beschreibung

Der Investigativ-Journalist Ben Swann hat seine Gedanken zum Tod des Milliardärs und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein geäußert. Für ihn kam der angebliche Selbstmord in dem Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses in Manhatten "wenig überraschend". Mehr als verdächtig findet er die Ungereimtheiten über die Todesumstände. Auch glaube er nicht wirklich daran, dass die vielen Opfer Gerechtigkeit erfahren werden, wenn Epsteins "Mittäter" nicht angeklagt werden.

"Nun kommt die Autopsie des Gerichtsmediziners ohne eindeutiges Ergebnis zurück. Das sollte eine kurze und bündige Autopsie sein, wenn jemand wirklich Selbstmord begangen hat. Sie sollten das ziemlich schnell herausfinden, besonders wenn es ein Tod durch Erhängen ist, und trotzdem ist sie [die Autopsie] jetzt nicht eindeutig."


Gerechtigkeit würde nur herrschen, wenn auch "all diese Menschen zu Fall gebracht werden", die an Epsteins Verbrechen beteiligt waren.


"Ich meine, Epstein wurde in vielen Fällen als Honeypot bezeichnet, als eine Person, die versucht, andere zu ködern und sie in ihre Geschäfte hineinzuziehen. Es scheint, als war dies sein Vollzeitjob, der im Grunde darin bestand, diese minderjährigen Mädchen zu missbrauchen, aber auch andere Menschen mit ins Spiel zu bringen. Er war nie nur zufrieden, das allein zu tun. Und wenn diese anderen Leute nicht tatsächlich verfolgt werden, wenn diese anderen Menschen nicht vor Gericht gestellt werden, wenn Ghislaine Maxwell nicht verfolgt wird, wenn diese anderen, die jetzt genannt werden oder schon genannt wurden, nicht verfolgt werden, gibt es keine Gerechtigkeit!"


"Ghislaine Maxwell. Diese Frau muss strafrechtlich verfolgt werden. Denn wenn all diese Frauen, die sich gemeldet haben, auch darüber sprachen, dass sie daran beteiligt ist, warum wurden keine Anklagen gegen sie erhoben?"


Maxwell ist Tochter eines britischen Medienmoguls und war Jahrzehnte lang Epsteins Geliebte und engste Vertraute. Mehrere Opfer erklärten, dass Ghislaine Maxwell beteiligt war. Sie soll nicht nur eine treibende Kraft bei der Rekrutierung und beim Handel mit Mädchen gewesen sein, sondern soll sie auch gemeinsam mit Epstein missbraucht haben.

Epstein hatte Kontakte zu den mächtigsten und reichsten Menschen. In einem kleinen schwarzen Büchlein von Epstein fand man Namen und persönliche Telefonnummern von wohlhabendsten und einflussreichsten Menschen der Welt: Schauspieler, Stars, Models, von Bill Clinton und Donald Trump bis hin zu Wissenschaftlern, mächtigen Bankiers und Wirtschaftsmagnaten.

Er vermute, dass jene mächtigen Leute im Hintergrund, die an Taten beteiligt waren, nun darauf hoffen, die Klagen der Epstein-Opfer zivilrechtlich klären zu können und die Fälle mit Geldzahlungen an die Frauen ad acta legen zu können.

Das Anwaltsteam der Epstein-Opfer hatte erklärt, noch diese Woche Zivilklage um seinen Nachlass einreichen zu wollen, damit das Geld zur Entschädigung der Opfer verwendet werden kann.


Ben Swann hegt auch Zweifel daran, ob Epsteins Tod in der Gefängniszelle wirklich durch eine Reihe unglücklicher Zufälle zu erklären ist.

"Nun, diese Einrichtung ist insbesondere eine Anstalt, in der es vor Jeffrey Epstein nur einen einzigen Selbstmord gegeben hat."

Es scheint ihm äußerst verdächtig, dass ein so wichtiger Insasse, der kurz zuvor noch unter ständiger Überwachung wegen Suizid-Gefahr stand, zurück in den Hochsicherheitstrakt verlegt wird und einen Tag vor seinem Tod sein Zellengenosse verlegt wird.

"Und dann haben die Wachen ihn nicht [wie vorgeschrieben] die ganze Nacht überprüft. Dies geht so weit über den Begriff 'verdächtig' hinaus, dass es fast so scheint, als ob dies – wenn er 'geselbstmordet' wurde – nicht einmal vertuscht wird."

Auch die Untersuchung der Behörden und das Versprechen von Gerechtigkeit für die Opfer zweifelt er an.

"Ich glaube einfach nicht, dass das Vertrauen im Moment da ist. In den letzten Jahren hat man das DOJ und das FBI tatsächlich weniger als Strafverfolgung, sondern mehr als politischen Arm gesehen. Epstein hatte Verbindungen zu mächtigen Menschen aus beiden politischen Lagern: ein amtierender Präsident, ein ehemaliger Präsident, so viele mächtige Menschen. Glaubt wirklich jemand, dass es eine aufrichtige und transparente Untersuchung dessen geben wird, was im Gefängnis passiert ist? Ich glaube nicht, dass davon viele Leute überzeugt sind."

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