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Hongkong: Wütende Pendler konfrontieren randalierende Regierungsgegner

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Beschreibung

Sie sind die Mehrheit, dennoch medial oft ungehört und unbeachtet – die ganz normalen Bürger Hongkongs, die seit Monaten erleben, wie sich ihre gewohnte Umgebung in einen Schauplatz gewaltsamer Konflikte zwischen Polizei und Regierungsgegnern verwandelt. Nicht wenige haben die Nase gestrichen voll davon und wünschen sich Ruhe und Ordnung zurück. Folgendes Video zeigt, wie sich einige von ihnen wutentbrannt randalierenden Protestlern in den Weg stellen.

Entstanden sind die Aufnahmen am Montagmorgen. Regierungsgegner hatten zu einer sogenannten "Operation Morgendämmerung" aufgerufen. In deren Rahmen sollten wichtige Straßen und Verkehrsknotenpunkte blockiert und verbarrikadiert werden. Pendler in Hongkong haben morgens beobachteten, wie eine Gruppe Protestler alles auf die Straße zerrte, was nicht niet- und nagelfest war, und stellten sie sich diesen wutentbrannt entgegen.

In der Folge entwickelten sich Raufereien zwischen ihnen, doch Polizisten waren schnell an Ort und Stelle und konnten die Gruppen auseinanderbringen. Mindestens ein Demonstrant wurde schließlich festgenommen, von anderen wurden die Personalien aufgenommen. Auch beim U-Bahn-Verkehr der Stadt kam es zu Unterbrechungen, was zu Wut bei Pendlern führte.

Bei den Demonstrationen am Montag wurden zwei Menschen schwer verletzt. Ein Polizist hatte einem vermummten Demonstranten in den Bauch geschossen. Der Polizist war gerade in eine Rangelei mit einem anderen Demonstranten verwickelt und zog zur Warnung seine Waffe. Währenddessen stürmte der Vermummte auf ihn zu und griff nach seiner Waffe, woraufhin der Polizist drei Schüsse abgab. Einer davon traf den Demonstranten in den Bauch. Er wurde im Krankenhaus notoperiert.

Ein anderer Mann wurde schwer verletzt, nachdem er in einen verbalen Konflikt mit Regierungsgegnern geraten war. Ein Protestler übergoss ihn plötzlich mit einer brennbaren Flüssigkeit und setzte den Mann in Brand.

Hongkong wird seit Monaten von schwersten Protesten und Krawallen erschüttert, die durch ein inzwischen zurückgezogenes Auslieferungsgesetz im März ausgelöst wurden. Mittlerweile gehen die Regierungsgegner generell gegen die Politik der Regierung und den vermeintlich zu großen Einfluss Pekings auf die Straße. Außerdem fordern sie die Freilassung aller inhaftierten Demonstranten. Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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